Donnerstag, 2. Juni 2011

Der Garage aufs Dach gestiegen....

...sind wir in der letzten Zeit öfters. Genauer gesagt, jedes Mal wenn ein Metallbauer zur Vor-Ort Besichtigung bei uns war. Unsere begehbare Garage soll jetzt eine Treppe und ein Geländer bekommen, um sie als Terrasse nutzbar zu machen. Mit einer Grundfläche von 6x6 Metern sollte sich hier eine schöne, grosse Sonnenterrasse realisieren lassen, die dann über ein Podest und eine Treppe aus dem Schlafzimmer im Obergeschoss zu erreichen ist.













Geplant war das ganze schon von Anfang an, aber bisher sind wir noch nicht zur Umsetzung gekommen.
Insgesamt drei Metallbauer haben sich unser Vorhaben angeschaut. Alle drei haben dann auch ein Angebot abgegeben. Nur bei einem mussten wir etwas nachhelfen und unserem Angebot einige Male "hinterhertelefonieren".
Der erste Kandidat war uns schon länger bekannt. Der Mann einer Arbeitskollegin hatte seine Dienste schon vor längerer Zeit angeboten und konnte jetzt ein Angebot abgeben. Um weitere Meinungen über die Art der Ausführung von Geländer und Treppe zu hören und auch ein Gespür für den Preis der Ausführung zu bekommen, haben wir uns noch zwei weitere Metallbauer eingeladen. Alle drei waren der Meinung, dass ein schlichtes Geländer, ohne Schnick-Schnack, am besten zu unserem Haus passen würde. In dem Gespräch mit einem der Kandidaten kam die Idee auf, die Quertraversen des Geländers mit Seilen statt mit massiven Streben zu machen. Die Idee traf bei uns auf Zuspruch und als wir Bilder einer solchen Ausführung gesehen hatten, waren wir davon begeistert.
Den dritten Metallbauer haben wir dann auf diese Idee angesprochen. Auch er fand, dass das Geländer mit einer Seilbespannung besser aussieht. Er brachte dann sogar noch den Vorschlag, die Stützen aus Flachstahl (statt T-Profile) zu fertigen. Dass würde noch besser zu den filigranen Seilen passen.
Da jedoch die Angebote der beiden "fremden" Metallbauer nicht der besprochenen Ausführung entsprachen und auch preislich nicht interessant waren, sind wir mit den gewonnenen Ideen nochmal zu auf den "bekannten" Metallbauer zugegangen. Dieser hat unsere Ideen aufgenommen, hat sich damit auseinandergesetzt, noch einige wertvolle Verbesserungsvorschläge gemacht und uns Skizzen zu der Ausführung zugeschickt. Da wir uns bei ihm am besten aufgehoben gefühlt haben, hat er den Zuschlag bekommen.
Unser Geländer wird also von der Firma Metallbau Robert Riedl ausgeführt. Und weil die Beratung so gut war und uns Robert auch menschlich sehr sympathisch war, wird er einen Platz in unserer "Hall of Fame" der besten Partner bekommen.

Bis zur Realisierung muss der Garagenhersteller nochmal bei uns tätig werden. Wir haben festgestellt, dass die Teerpappe auf dem Garagendach nicht dicht ist. Das Wasser läuft teilweise an der Garagenwand herunter. Es ist nicht viel, aber dieser Mangel muss behoben werden. Das größere Problem ist, dass sich das Wasser auf dem Dach sammelt, weil das Gefälle zum Abfluss nicht konstant gegeben ist. Erst wenn das gesamte Dach mit Wasser bedeckt ist, läuft es ab. Das muss ebenfalls korrigiert werden, bevor wir einen Belag aus Steinen oder Holz auf das Dach aufbringen. Die erneute Reklamation ging am Dienstag per Mail raus. Mal sehen, wann und in welcher Form man auf unsere Reklamation reagiert. Unser Verhältnis zu der Firma Kemmler war ja zuletzt nicht von Begeisterung geprägt. Wir hoffen, dass man uns diesmal mit einer kompetenten und schnellen Behandlung unserer Reklamation ein Stück des verlorenen Vertrauens zurückgibt. Anbei noch ein Bild des Ist-Zustandes auf dem deutlich wird, wo unser Problem liegt:

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