Mittwoch, 29. Juni 2011

Nachgelegt

Da mittlerweile auch die Detailarbeiten für den Innenausbau fast vollständig erledigt sind, haben wir uns etwas nach draussen orientiert.
Die Garage/Carport Kombination sollte einen neuen, zum Haus passenden, Anstrich bekommen. Da wir bald die Verbindung zwischen Haus und Garage in Form einer Treppe herstellen wollen und die Kombination dann auch gleich noch ein umlaufendes Geländer bekommt, wollten wir diese Arbeit vorher erledigt wissen. Die Garage sollte, gleich wie das Haus, zweifarbig werden.
Das lokale STO-Verkaufscenter hatte den FingerHaus Farbton im Computer und konnte uns die graue Farbe anmischen. Das Rot haben wir aus Restbeständen des Fassadenanstrichs genommen.
Nach dem ersten Grauanstrich sah die Garage dann so aus (man beachte das neugierige Kaninchen auf Bild 2):
















Aufgrund des geringen Farbunterschiedes (je nach Lichteinfall), stellte sich der der Wunsch nach einem gleichmässigen Anstrich als Herausforderung dar. An einigen Stellen mussten wir korrigieren und zwei Wände sogar ein zweites Mal streichen.
Das Verhältnis von grauer zu roter Fläche haben wir nach dem "Goldenen Schnitt" berechnet, wobei rot den kleineren Anteil bekommen hat.
Um einen sauberen Übergang von einer zur anderen Farbe hinzubekommen, haben wir zuerst mit Malerkrepp (das eigentlich für Rundungen gedacht ist) abgeklebt. Da es besonders dehnbar ist, lies es sich durch festes Andrücken gut an die vorhandene Putzstruktur anpassen. Zusätzlich haben wir die den Übergang noch mit einem klaren Montagekleber (angeblich ein neues Produkt von Soudal (Fix-All)), welcher auch für den Aussenbereich zugelassen ist, "abgedichtet", damit die Farbe nicht unter das Klebeband läuft.
Angesichts der tropischen Temperaturen am Wochenende, haben wir den roten Anstrich erst um 11 Uhr abends aufgetragen. Unsere Nachbarn denken wahrscheinlich , dass wir jetzt völlig durchgeknallt sind, weil wir nachts im Schein einer Baustellenscheinwerferbeleuchtunganlage (welche ein Wort) noch die Garage streichen. Aber man will ja schliesslich vorankommen. Da muss man wohl oder übel auch mal zu solchen Zeiten arbeiten. Das es zudem noch am Sonntag war, sei an dieser Stelle mal dezent verschwiegen.
Der zweite Anstrich folgte dann am Montag zur selben Zeit. Vorher war das bei dieser Affenhitze schon aus schweisstechnischen Gründen nicht möglich. Mal ganz abgesehen davon, dass uns wohl die Farbe schon auf der Rolle eingetrocknet wäre.
Am nächsten Morgen war die das Werk dann trocken und, bis auf ein paar kleine, nötige Korrekturen, durchaus gelungen.


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